ZSO Zuchwil-Luterbach: WK G7 und diverse Dienste

03.09.2004

Hauptunternehmen des diesjährigen WK G7 des Zivilschutzes Zuchwil-Luterbach (30. Aug. – 3. Sept. 2004) war das Fällen von 17 Schwarzföhren an der Widistrasse. Dafür waren vom 1. bis 3. Sept. 20 Angehörige der Unterstützung eingesetzt. Daneben rückten jedoch auch 12 Dienstpflichtige der Dienste „Logistik“ und „Kulturgüterschutz“ ein und bewältigten teils Routineaufgaben, teils setzten sie begonnene Arbeiten planmässig fort.


Unterstützungsdienst

Vor den Arbeiten im Widi durchliefen 45 Angehörige des Unterstützungsdiensts eine 2-tägige Ausbildung an einer Vielzahl von Geräten, z.B. an Notstromaggregat,  Luftkissen und  Abbruchhammer und – im Hinblick auf die geplante Rodungsarbeit – auch an der Motorsäge.

Am Mittwoch, 1.Sept., waren dann – im Auftrag des Gemeinderats – 17 oesterreichische Schwarzföhren an der Widistrasse zu fällen. Die Bäume waren – nach Aussage von Revierförster Franz Lang – ohnehin von Nadelpilz befallen und würden deshalb innert etwa 4 Jahren auf jeden Fall ersetzt. Zudem wurden sie von der Planungskommission als „ökologisch wertlos“ befunden, da sie nicht einheimisch und keine guten Schattenspender waren.

Unter der Leitung von Revierförster Franz Lang wurden am Mittwoch in einer ersten Etappe die 17 nördlich stehenden Bäume kunstgerecht gefällt, das anfallende Astmaterial wurde sogleich gehäckselt und auf die Finnenbahn im Wald gebracht.

Plangemäss können nun die gefällten Bäume im Herbst ersetzt werden durch einheimische Laubbäume. Das Fällen und Ersetzen der verbleibenden 6 Schwarzföhren  (zweite Etappe) ist im Winter 2005 bzw. Frühling 2006 geplant.

Unter der Führung von Oberleutnant Peter Habegger und Leutnant John Pfister wurden diese Arbeiten so zügig ausgeführt, dass noch genügend Zeit blieb für kleinere Rodungen und Aufräumarbeiten im Biotop des Schulhauses Zelgli und am Waldrand im Birchi.

 

Logistik

Die eingerückten Material- und Anlagenwarte des Logistikdienstes, geleitet von Oberleutnant Marcel Aeby, hatten am Wochenanfang vorerst die anstehenden Inventarisierungs- und Unterhaltsarbeiten an der Zivilschutzanlage gemäss Checkliste zu erledigen.

Anschliessend verstärkten sie die Unterstützung bei der Baumfällaktion und bei den weiteren Waldarbeiten. Der Logistikdienst war ausserdem zuständig für die erforderlichen Transporte von Arbeitsgruppen und Material sowie natürlich für die Versorgung der Mannschaft mit Mittagessen und Pausensnacks. Hier walteten die Küchenchefs Dominik Scheidegger und Armin Schneider souverän ihres Amtes, die Verköstigung war wie gewohnt hervorragend.

 

Kulturgüterschutz

Die Oberleutnants Mirko Campitiello und Lorenz Schaller, unterstützt durch zwei weitere Angehörige des Kulturgüterschutzes, setzten die Bestandesaufnahme der Kunstgegenstände in der katholischen Kirche Zuchwil fort – eine kulturell und versicherungstechnisch sehr wichtige Aufgabe. Dabei unterstützte sie Guido Schenker, der kantonale Verantwortliche für den Kulturgüterschutz mit seiner professionellen Fotoausrüstung. Im Lauf der Arbeiten wurde das Abbild jedes einzelnen Kunstobjekts mehrfach erfasst, in Form von Dias, Fotos und digitalen Daten. Im Weiteren wurde jedes Objekt vermessen, auf einem Datenblatt beschrieben und in den Einsatzplan der Feuerwehr integriert.

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