WK Juni 2009

05.06.2009

Kulturgüterschutz

Am Mittwoch, 3. Juni 2009, feierten Angehörige der katholischen Kirche und des Zivilschutzes gemeinsam: Anlass dafür war die abgeschlossene Arbeit, die in die Erstellung des Kulturgüterinventars investiert wurde. Den Fragen von Paul Bühler, Gemeindeleiter, Walter Bitzi, Peter Unold, Hanspeter Kaiser und Hans Spichiger standen Guido Schenker, KGS Kt. So, Hans-Rudolf Horisberger, Kommandant ZSO ZuLu, Mirko Campitiello, Chef KGS ZSO ZuLu sowie Claudio Selmoni und Aganos Peyer Red’ und Antwort. Von Krippenspielrequisiten über verschiedenste Bilder bis hin zu Weihnachtsspielrequisiten, Grabsteine oder Reliquien wurde alles registriert, was in einer Kirche Platz findet: Während vier Jahren in insgesamt 75 Arbeitstagen wurde fein säuberlich mit einem «Steckbrief» erfasst, mit digitalen und analogen Fotos ergänzt und in einem Ordner abgelegt. Im Schadenfall hilft dieser Ordner dem Kulturgüterschutz, sensible Gegenstände sofort zu retten oder liefert wichtige Informationen beim Nachbilden zerstörter Gegenstände. Ein paar Pendenzen bleiben: Immobile Kulturgüter wie z.B. der Altar werden in nächster Zeit noch erfasst.

Mirko Campitiello und seine Zivilschützer sind bereits am nächsten Projekt: Erstellung der Einsatzpläne für sämtliche Schulhäuser in Zuchwil und Luterbach.

 

Betreuung

Weniger feierlich ging es in Luterbach zu: Der mehrere Jahre nicht mehr verwendete Schutzraum an der Bahnhofstrasse wurde vom vierköpfigen Betreuungsteam in einer intensiven zweitägigen Putzaktion wieder hergerichtet und gesäubert. Er wird bis auf weiteres als Materialdepot verwendet, ohne die Schutzraumfunktion zu vernachlässigen – die 101 Schlafplätze können jederzeit wieder hergerichtet werden.

 

Führungsunterstützung

Der geplante Einführungskurs «Polycom» musste wegen Erkrankung eines Polycom-Verantwortlichen verschoben werden. Das hielt Peter Kosmann, Chef Führungsunterstützung, nicht davon ab, zusammen mit Thomas Hert, Chef Lage, Patrick Antonel und David Sommerhalder, beide Gruppenführer Telematik, und den 14 Zivilschützern die 10 Geräte während eines halben Tages trotzdem unter die Lupe zu nehmen und einzelne Funktionen dieser äusserst vielseitigen Geräte zu testen. Danach liess man von der neusten Technologie ab und widmete sich Altbewährtem, aber deshalb nicht weniger Wichtigem: dem Erstellen von Funkverbindungen mit und ohne Kabel und dem Verarbeiten von Funkmeldungen, die auf dem 4 m2 grossen Plan der Gemeinden Zuchwil-Luterbach verarbeitet wurden.

 

Einsatz

Auch dieses Jahr findet der grosse WK zu Gunsten der Gemeinden des Bereichs Einsatz im September statt. So konnte Michael Held, Chef Einsatz, und die beiden Zugführer Swen Schärlig und Marc Rüfenacht die Tage nutzen, den September-WK vorzubereiten. Zentraler Teil dieser Vorbereitung war die Besichtigung und kurze Einführung einer der drei Sandsackabfüllanlagen im Kanton Solothurn. Mit ihr können an den vier Füllstationen je nach personellen Ressourcen 2400 Säcke pro Stunde abgefüllt werden. 1000 Säcke wurden für die beiden Gemeinden angeschafft, wovon im September-WK die ersten 150 Säcke gefüllt werden sollen.

 

Logistik

Ein eingespieltes Team sorgte für den ordentlichen Unterhalt der Zivilschutzanlage KP Asylweg Zuchwil, ein zweites dreiköpfiges Team für jeweils zwei Tage unter der Führung der Küchenchefs Stephan Bader und Fabio Häberli war für das leibliche Wohl der Zivilschützer während der fünf Tage zuständig.

 

Christian Tschui
Chef Information

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