Naturlehrpfad Luterbach – der Natur gefällts

31.08.2012

WK Unterstützung des Zivilschutz Zuchwil-Luterbach vom 29. bis 31. August 2012

Die junge Eidechse erkundigt neugierig das frische, griffige Holz der Tafel 15 des Naturlehrpfads Emmenschachen.

18 massive Holzteile zieren den Naturlehrpfad der Bürgergemeinde Luterbach mit Start unmittelbar beim Pfadiheim und informieren die Spaziergänger seit 2003 über Flora und Fauna entlang der Emme. 9 Jahre im Wald gehen jedoch nicht spurlos an unbehandeltem Holz vorüber. So erhielt eine 15-köpfige Gruppe von Zivilschützern den Auftrag, die von der Witterung stark gezeichneten Holzteile durch neue zu ersetzen. Damit Holz und Tafeln besser geschützt sind, wurde Konstruktion verbessert und die Tafeln mit einem kleinen Dach versehen. «Die anstrengendste Arbeit war das Entfernen der alten Pfosten – wir haben vor 9 Jahren offenbar gute Arbeit beim Setzen geleistet», so das Fazit eines Zivilschützers. Ganz besonders freut sich das motivierte Team über das offerierte Znüni der Bürgergemeinde.

Mehr Sicherheit beim Schulhaus Blumenfeld Zuchwil

Sicherheit geht vor – und diese ist bei den Kletterstangen hinter dem Schulhaus Blumenfeld nicht mehr gewährleistet. Das morsche Holzpodest, die 8-fache Stangenanlage mit schrägen und senkrechten Stangen sowie die Betonsockel werden von Zivilschützern fachgerecht abgebaut. Ausnahmsweise werden gröbere Geräte eingesetzt als unbedingt nötig. «Die Konstruktion eignet sich ideal für Übungen an den verschiedenen Geräten, die uns bei Einsätzen zur Verfügung stehen: Säbelsäge, Winkelschleifer, hydraulische Schere, autogenes Schneidgerät, Motorkettensäge und Kompressor.», erklärt Zugführer Patrick Lehmann, der die Arbeiten des 7 Mann starken Teams koordiniert. Alle Geräte sind vor Ort, fein säuberlich im neuen, praktischen Einsatzanhänger verstaut. «Diese Anschaffung erleichtert uns solche Einsätze. Benötigtes Material und Geräte müssen nicht mehr in der Bereitstellungsanlage zusammengetragen werden, sondern stehen im fixfertig bestückten Anhänger bereit – inklusive Beleuchtungsmaterial, Handwerkzeug wie Schaufel, Besen und Rechen sowie das wichtigste für den Verkehrsdienst. Im unteren Teil des Anhängers befinden sich die schwereren Geräte, z.B. das Notstromaggregat.»

Sandkasten für die Kindergärten Luterbach

Ein grösserer Sandkasten soll entstehen, die bestehenden bleiben und zwei davon werden mit Kies gefüllt – der ideale Werkstoff für «Spielzeug-Bagger-Arbeiten». Direkt beim Eingang des Areals zeigt sich im Moment noch eine stattliche Grube – 16 m2 gross und ca. 40 cm tief. Der Aushub wurde bereits erledigt. Die Zivilschützer kümmern sich um den Rest: Randsteine platzieren und mit Beton befestigen. Einen dicken Strich durch die Rechnung machte Ihnen das Wetter: «Wir müssen schnell arbeiten, der Beton würde durch die starken Niederschläge viel zu nass.» Maschinist Alexander Bürgi kennt die Materie und weiss, wovon er spricht. Er und sein eingespieltes Team erledigen die Arbeiten auch bei Hudelwetter zügig. Am Tag darauf werden die Arbeiten mit dem Setzen von Jurasteinblöcken als Sitzgelegenheit dienen abgeschlossen. Nach der Lieferung von 8 m3 Sand steht das neue Spielparadies bereit. Jsabel Gasser, die Leiterin des 6-köpfigen Projektteams von Kindergärtnerinnen, ist am Donnerstag nicht vor Ort. «Die Kinder freuen sich jetzt schon auf den neuen Sandkasten», so die anwesende Kindergärtnerin Sabine Klaus. Kein Wunder – durch ein grosses Fenster direkt neben der Baustelle konnten die Kinder die Arbeiten Schritt für Schritt mitverfolgen und wurden laufend dazu inspiriert, die Bauarbeiten im neuen Sandkasten im «kleinen Stil» weiterzuführen.
 

Christian Tschui
Chef Info

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